Risikominimierung

Nicht nur die herkömmlichen Grössen wie zum Beispiel Sharpe-Ratio1 und Tracking Error2, die einer ex-post3 Betrachtung entsprechen, werden erhoben. Bereits bei der Modellierung der systematischen Anlageprozesse wurden Kennzahlen wie Maximum Drawdown4, Recovery Period5 sowie die risikoadjustierte Rendite berücksichtigt.

Selbstverständlich wurden alle Tests auch out of sample6 durchgeführt.

Zusätzlich weisen Kundenmandate folgende Sicherheitsmerkmale auf:

  • Ausschliesslich Investition in liquide und gut handelbare Unternehmen

  • Hohe Diversifikation durch Investition in eine grosse Anzahl von Aktien.

  • Keine Klumpenrisiken aufgrund der einheitlichen Gewichtung jeder Aktie im Portfolio.

  • Breite Diversifikation über Regionen und Branchen.



Damit wird die konsequente Umsetzung des Anlageansatzes gleichbedeutend mit risikobewusstem und kontrolliertem Investieren.


Zur Erklärung

1 Die Sharpe-Ratio betrachtet die Überschussrendite einer Geldanlage zu einer Benchmark (risikofreier Zinssatz) unter Berücksichtigung des eingegangenen Risikos. Die Kennzahl wird oft "ex-post" zum Vergleich verschiedener Geldanlagen eingesetzt.

2 Die Kennzahl Tracking Error gibt ex-post an, wie weit die Wertentwicklung einer Anlagestrategie von ihrem Referenzindex (Benchmark) abweicht. Der Tracking Error ist umso kleiner, je passiver eine Anlage verwaltet wird. Bei Indexfonds ist der Tracking Error gering (etwa 1 %) und wäre idealtypisch 0 %.

3 Ex post ist die lateinische Bezeichnung für die Beurteilung aus nachträglicher Sicht. (Volksmund: Hinterher ist man immer schlauer.)

4 Gibt den größten kumulierten Verlust einer Anlage in der Vergangenheit an, ehe wieder ein neues realisiertes Maximum erreicht wurde.

5 Die Erholungsphase nach einer signifikanten Abschwächung des Marktes.

6 Das Prinzip der "Out-of-Sample" Methode besteht darin, einen Test der Anlagestrategie unter realistischen Bedingungen durchzuführen. Dies wird durch eine Teilung der vorhandenen Daten in mehrere Segmente erreicht. Zuerst wird das Anlagemodell konstruiert, anschließend wird das System anhand der verschiedenen Datensegmente getestet. Diese Datensätze enthalten Kursverläufe, die dem System bis dato unbekannt waren. (D.h. Bei dieser Art von "Backtesting" wurde das System nicht im voraus den verschiedenen Datensegmenten angepasst.)

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